Informationen zum weiblichen Zyklus

Der weibliche Körper sendet klare Signale und Zeichen, wodurch wir erkennen können, ob wir uns in der unfruchtbaren oder fruchtbaren Phase des Zyklus befinden. Es verändern sich im Wesentlichen 3 Faktoren, die frau mit MINIMALEM Aufwand SELBST beobachten kann:

 

Aufwachtemperatur
Zervixschleim (Absonderung des Gebärmutterhalses)
Muttermund

 

Dennoch ist der Körper etwas Lebendiges, weshalb auch der Zyklus verschiedensten Schwankungen unterworfen sein kann. Leider halten sich diesbezüglich noch viele Unrichtig­keiten in den Lehrbüchern: so hat der Zyklus NICHT zwingend eine Länge von 28 Tagen, der Eisprung erfolgt NICHT verpflichtend am 14. Tag, Unregelmäßigkeiten müssen NICHT not­wendigerweise hormonell reguliert werden,...

 

Sämtliche Probleme, die bei Frauen im Erwachsenenalter auftreten, können größtenteils ver­mieden werden, wenn Mädchen – idealerweise vor Eintreten der 1. Blutung – lernen, wie ihr Körper/Zyklus funktioniert.

 

  • Oft werden Absonderungen als Ausfluss fehlgedeutet. Häufig handelt es sich dabei jedoch um ein Zeichen der fruchtbaren Tage, dem sogenannten Zervixschleim.

  • Hormonelle Belastungen können das Leben der Frau beeinträchtigen, aber auch die Umwelt generell.

  • Mit dem Wissen über den eigenen Körper kann eine Schwangerschaft vermieden werden. Dies setzt Eigenverantwortung und Konsequenz voraus, was allerdings auch bei der regelmäßigen Einnahme der Pille, der Verwendung eines Kondoms,… der Fall ist.

  • Indem die Frau die fruchtbare Phase selbst erkennen kann, können auch Schwangerschaften angestrebt werden.

  • Der Geburtstermin kann nur dann korrekt errechnet werden, wenn Temperaturaufzeichnungen vorliegen, da der Eisprung auch sehr spät im Zyklus erfolgen kann. Liegen keine Temperaturaufzeichnungen vor, kommt es häufig zu künstlich einge­leiteten Frühgeburten.